Die Chronik von Radefeld (Teil 1)

vom Jahr der Gründung bis 1999

Historisches von Radefeld ...

 

Vom 12. Jahrhundert bis Heute. Lesen Sie die Chronik von Radefeld und erfahren Sie mehr zur Geschichte unseres Ortes.

Teil 2 der Chronik von Radefeld finden Sie hier.

12. Jahrhundert

 

Gründung des Ortes.

Die Gründung des heutigen OT Radefeld ist vermutlich am Anfang des 12. Jahrhunderts erfolgt, worauf die Errichtung eines spätromanischen Wehrturmes (ca. 1150) zum Schutz gegen slawische Überfälle schließen lässt. Der Ortsname Radefeld, ehemalig Radefelt und Rodevelt, weist auf das durch Roden urbar gemachte Land hin. 

13./14. Jahrhundert

 

Die evangelische Pfarrkirche St. Nikolaus wird im Feld- und Bruchsteinbau errichtet.

In verschiedenen Bauabschnitten wurden Elemente aus Romanik, Gotik und Barock eingebaut.

Sie besitzt einen dreiseitig geschlossenen Chor. Korbbogenfenster, eine Sakristei sowie einen Turm mit Eckquaderung. Im Innenraum findet sich ein Chor mit Kreuzgratgewölbe eine ein- und eine zweigeschossige Empore.

Im Jahr 1350

 

Quellen mit ersten Erwähnungen des Ortes Radefeld, damals noch als Radefeldt und Rodevelt.

Im Jahr 1378

 

Radefeld wird als zugehörig zum Castrum Delitzsch erwähnt.

Um 1471

 

Im Ort wird ein Rittersitz erwähnt.

Im Jahr 1780

 

Die evangelische Pfarrkirche St. Nikolaus bekommt eine Orgel von Johann Christian Friedrich Flemming.

Im Jahr 1791

 

Radefeld wird erstmals in seiner heutigen Schreibweise erwähnt und gehört zum kursächsischen Amt Delitzsch.

Im Jahr 1816

 

Nach dem Wiener Kongress wurde Radefelddem Kreis Delitzsch im Regierungsbezierk Merseburg der Provinz Sachsn zugeteilt.

Im Jahr 1895

 

Im Jahr 1985 wurde die Radefelder Feuerwehr gegründet. Seit dieser Zeit gab es immer eine einsatzbereite Löschgruppe, die sich
zum größten Teil aus Handwerkern und Bauern des Ortes zusammensetzte.

Von 1929 bis 1970

 

Zu dieser Zeit hatte Radefeld den Bahnanschluß "Radefeld-Hayna" an die Delitzscher Kleinbahn.

Im Jahr 1934

 

Der Radefelder Sport- und Turnverein wird gegründet.

Im Jahr 1939

 

Die Orgel in der evangelischen Pfarrkirche St. Nikolaus wird durch den Orgelbauer Schmeisser erneuert.

Im Jahr 1947

 

Neugründung des Sport- und Turnvereins nach dem 2. Weltkrieg unter dem Namen BSG Traktor Radefeld.

Im Jahr 1952

 

Radefeld wurde im Rahmen der DDR-Kreisreform dem Kreis Delitzsch im Bezirk Leipzig zugeteilt.

1. Juli 1973

 

Hayna wird in die Gemeinde Radefeld eingegliedert.

Im Jahr 1990

 

Namensänderung des Sportvereins in Radefelder Sportverein 1990 e.V. 

Der Verein betreibt neben der Radefelder Sport- und Festhalle auch einen eigenen Sportplatz (siehe Foto) und eine eigene Kegelanlage.

1. März 1994

 

Radefeld schloss sich mit Freiroda und Wolteritz zu einer Landgemeinde zusammen und gehört nun zum Landkreis Delitzsch.

Am 1. Januar 1999

 

Radefeld wird nach Schkeuditz eingemeindet. Ein Teil des Ortes wurde jedoch abgetrennt und Leipzig angegliedert.

Quellenangabe: Wikipedia.de & Mario Werner

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